Beiträge von Sascha

Kleiner Historix No. 38 Online

Der Kleine Historix No. 38 ist Online mit einer Akündigung der Histo-Fahrt unter dem Arbeitstitel „Die Französische Revolution –
Von der Krise des Ancien Régime zur gesellschaftlichen Umwälzung“.
Die Fahrt findet vom 28.-30. Mai 2012 in Heideruh (Buchholz statt.)

Link zum Kleinen Historix

Aktionstag „Mehr Geist“ der Geisteswissenschaftlichen Fakultät am Mittwoch, 6. Juli 2011

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

die Vollversammlung der Geisteswissenschaftlichen Fakultät hat am 22. Juni beschlossen, noch in der Vorlesungszeit einen Aktionstag „Mehr Geist“ stattfinden zu lassen. Dieser wird nun am morgigen Mittwoch, den 6. Juli von 10 bis 18 Uhr als Dies Academicus mit alternativem Programm stattfinden.

Wir wollen die aktuelle Situation der Hochschule im Zusammenhang mit den stadtpolitischen Konflikten diskutieren und uns darüber verständigen, wie Wissenschaft und insbesondere Geisteswissenschaften einen substanzreichen Beitrag für die Gesellschaft erbringen können.

Von besonderer Bedeutung ist die Verständigung über die Perspektiven einer Studienreform vor dem Hintergrund der restriktiven und unwissenschaftlichen Ba/Ma-Studiengänge.

Auf dem Campus besteht ab 14 Uhr ferner die Möglichkeit, aus kritischen, erhellenden und freudvollen Texten vorlzulesen, die die Bedeutung von Wissenschaft und Geisteswissenschaften unterstreichen.

Näheres entnehmt bitte den angehängten Aufrufen.
Streut diese breit in euren Bereichen!

Ankündigungsflyer für den Aktionstag
Gemeinsam lesen für „Mehr Geist“

Unterschriftenkampagne „Für den Ausbau der Universität gegen ihre Zerstörung“

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

der Fachschaftsrat Geschichte an der Universität Hamburg hat als Gegenmaßnahme zu den angedrohten Kürzungen des neuen politischen Senates in der Stadt Hamburg beschloßen, einen Aufruf zur Unterschrift zu initieren.
Wir meinen, daß es jetzt nicht mehr reicht, sich in Abwehrkämpfe gegen Streichungen zu begeben, sowie es in der letzten Woche ja auch durch die Gremien der Universität so gesehen und beschloßen worden ist.

Die Unterschriftenkampagne trägt den Titel
Für den Ausbau der Universität gegen ihre Zerstörung!
Rettet die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte!

In der jetzigen Situation ist es notwendiger denn je, offensiv für einen Ausbau der Universität Hamburg zu streiten und zu kämpfen. Daß dieser Ausbau nicht nur abstrakt sein kann, wird klar, wenn das Ausmaß der Kürzungen der letzten Jahre betrachtet wird.
Es geht also darum, gestrichene (bzw. bedrohte) Bereiche zu retten und in ihrer Bedeutung wieder zu heben.
Für die Geschichte heißt das spezifisch, die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte zu retten und auszubauen.

Die Unterschriftenkampagne wurde auf der Vollversammlung der Geschichtsstudierenden am 24. Mai 2011 vorgestellt und erörtert. Durch das Plenum wurde mehrheitlich beschloßen, diese durchzuführen.

Bestimmend für die Kampagne ist es, die allgemeine Forderung nach dem „Mehr“ konkret zu fassen und in für die Studierenden relevanten Bereichen zu forcieren. Andere Bereiche sind aufgefordert und sollen ermuntert sein, ihre Ansprüche an die Studiengangs-, Fach- und Universitätsentwicklung ebenfalls im solidarischen Miteinander zu artikulieren.

Folgend könnt ihr die Unterschriftenlisten herunterladen:

Kampagne „Für den Ausbau der Universität gegen ihre Zerstörung! Rettet die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte!“

Kleiner Historix No. 35 Online zur VV

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

ab sofort ist der Kleine Historix No. 35 im Online-Archiv verfügbar.

Am kommenden Dienstag findet von 12 bis 14 Uhr in Hörsaal E des Philturms die Vollversammlung der Historiker_innen im Sommersemester 2011 statt.

Thema wird die Ausfinanzierung der Hamburger Hochschulen als Gegenpart zur angekündigten Kürzung des Hamburger SPD-Senates sein.
Erscheint alle zahlreich!

Historix Wahletxtra zur Bürgerschaftswahl Online

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

die Extraausgabe des Historix zur Bürgerschaftswahl 2011 ist online.
Zum Inhalt:

    „Erlebnisbericht“ aus der Bürgerschaftssitzung am 16.12.2010
    Zum sog. „Haushaltsvorbehalt“, insbesondere in Sachen Kita- und Studiengebühren
    Kulturpolitik: sozialdemokratische Bevormundung oder Grüne Belanglosigkeit?

Ihr findet die Ausgabe hier zum Download

Kleiner Historix – Wahlextra für AS und Stupa

Im Online-Archiv steht jetzt auch der Kleine Historix – Wahlextra für die Wahlen zum Akademischen Senat (AS) sowie für das Studierendenparlament (Stupa) zur Verfügung.

Die Wahlunterlagen (blauer Umschlag) für den AS müssen beim Wahlamt der Uni Hamburg bis zum 17.1.2011 eingegangen sein.
Die Urnenwahl für das Stupa beginnt ab Montag 10.1.2011 und dauert bis Freitag kommende Woche.

Historix-Wahlextra

Aufruf zur Demonstration am 16.12.2010, 12h ab Campus UHH

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

der Fachschaftsrat Geschichte ruft auf, sich an der Demonstration „Bildung und Kultur für alle – Geld ist genug da!“ zu beteiligen.
Der Akademische Senat hat auf seiner Sitzung am 18. November beschlossen, für die Zeit der Demo einen Dies Academicus stattfinden zu lassen. Damit sind alle Studierenden und Lehrenden (und mittlerweile auch alle technischen und Verwaltungsbeschäftigten) aufgerufen, zur Demonstration zu gehen.

Demonstration:

Bildung und Kultur für alle –
Geld ist genug da!

am Donnerstag, den 16.12.2010,
ab 12 Uhr, ab Campus Universität Hamburg

die Route verläuft:
12:00-12:30 Campus
(anschließend über Dammtor, Stephansplatz, Lombardsbrücke)
13:30 – 14:00 Hachmannplatz
(anschließend über Galerie der Gegenwart)
14:30 – 15:00 Balindamm
(kurz vor der Europapassage)

Aufruf (klicke für größere Ansicht)
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Beschluss des Fakultätsrats Geisteswissenschaften zur Hamburger Kulturpolitik

Der Fakultätsrat der Fakultät für Geisteswissenschaften hat in seiner Sitzung am 20. Oktober 2010 einstimmig beschlossen:


Geschichte, Kunst, Kultur und Bildung statt runder Tische zur Verteilung der Sparlast

Stellungnahme zur Kürzungspolitik des schwarz-grünen Senats im Kulturbereich

Die Hamburgische Landesregierung der CDU und Grün-Alternativen Liste hat als Ergebnis ihrer Haushaltsberatungen am 22. September 2010 weitgehende Kürzungen im kulturpolitischen Bereich beschlossen.
Dies hat zur Folge, dass das Altonaer Museum zum 1. Januar 2011 geschlossen werden soll – die Auseinandersetzung mit Kultur und Geschichte scheint überflüssig. Das Schauspielhaus müsste kreative und innovative Ansätze dem zahlenden Mainstream opfern und würde damit in seiner Substanz schwer geschädigt. Bei den Hamburger Öffentlichen Bücherhallen sollen sowohl die Gebühren erhöht als auch die Öffnungszeiten reduziert werden; beides erhöht Nutzungshürden.

Kulturelle Einrichtungen wie Archive, Bibliotheken, Museen und Theater sind in Lehre und Forschung wichtige Partner gerade der Fakultät für Geisteswissenschaften, sie sind unverzichtbare Lernorte für Schülerinnen und Schüler wie für Studierende, sie sind überdies bei der Gewinnung von Lehrenden und Studierenden für Hamburg positive Standortfaktoren.

Die Fakultät für Geisteswissenschaften weist nachdrücklich darauf hin, dass Bildung, Wissenschaft und Kultur für eine Metropole wie Hamburg in ihrer Ausstrahlung nach innen und außen ressortübergreifend gestaltet werden müssen. Zufällige oder willkürliche Schließungen bzw. erhebliche, ihre Existenz gefährdende Beeinträchtigungen kultureller Einrichtungen wirken sich auch auf Bildung und Wissenschaft negativ aus.

Die Fakultät für Geisteswissenschaften wendet sich in aller Deutlichkeit gegen diesen Raubbau an öffentlicher und der Gesellschaft verpflichteter Bildung, Kunst und Kultur und fordert den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, stattdessen in den Ausbau und die Förderung kultureller Einrichtungen zu investieren.

Ergebnisse der Wahlen zum Fakultätsrat SoSe 2010

Die Wahlen zu den Fakultätsräten im Sommersemester 2010 sind vorüber und sind auch bereits ausgezählt.
In der Geisteswissenschaftlichen Fakultät fielen alle drei studentischen Sitze an die Kritischen Fachschaftsaktiven.
Bei den Juristen konnten die Kritischen Jurastudierenden ihren Sitz im Fakultätsrat bei konstant hoher Zustimmung halten, während in der MIN-Fakultät die kritischen Aktiven nun mit einem Sitz auch in den Fakultätsrat einziehen.

Das gesamte Wahlergebnis kann hier runtergeladen werden:
FakR SoSe 2010

Stellungnahme des Fachschaftsrats Geschichte zu den Finanzrichtlinien des AStA sowie dem Haushaltsentwurf 2010/11

Stellungnahme des Fachschaftsrats Geschichte zu den Finanzrichtlinien des AStA sowie dem Haushaltsentwurf 2010/11
– Vorlage für die SP-Sitzung am 15. Juli 2010 –

Der FSR Geschichte spricht sich klar für eine Stärkung der Fachschaftsräte als Basisorganisationen der Verfassten Studierendenschaft aus. Diese Stärkung muss sich finanziell an den realen Bedarfen der Fachschaften orientieren. Das heißt: politisch aktive Fachschaften, die ihre Haushalte ausschöpfen bzw. überziehen, sollten auch mit entsprechenden finanziellen Mitteln im Folgejahr ausgestattet werden. Geld ist genug vorhanden in den Kassen der VS, wie das Finanzgebahren des AStA in Sachen eigener Aktivitäten (176 T € gegenüber 76 T € für alle über 60 FSRe) eindrucksvoll belegt.
Die gegenwärtige Praxis des AStA ist das Gegenteil eines Politisierung fördernden Handelns. Der FSR Geschichte fordert die Rücknahme der AStA-Finanzrichtlinien. Diese stellen vom ganzen Inhalt her ausdrücklich nur Maßregelungen gegenüber den Fachschaftsräten dar und können aus deren Perspektive gar nicht anders gedeutet werden, denn als „Strafaktion“. Außerdem hält der FSR Geschichte die Finanzrichtlinien für rechtlich zweifelhaft, da sie rückwirkend benachteiligend über den Geldhahn in FSR-Angelegenheiten eingreifen. Wir verwehren uns ausdrücklich gegen die entsolidarisierende Praxis, bei einer Budgetüberschreitung bei anderen FSRen „betteln“ zu gehen.
Als FSR Geschichte setzen wir die Verfasste Studierendenschaft ausdrücklich davon in Kenntnis, dass der AStA Haushaltsüberschreitungen partiell genehmigt, indem er (der AStA!) dann Kürzungen für das nächste Jahr beschließt. Damit verstößt er grundlegend gegen Prinzipien des Parlamentarismus, da das Haushaltsrecht ausschließlich dem Studierendenparlament vorbehalten ist.
Die politische Arbeit der Fachschaftsräte hat Relevanz. Als Basis der Studierendenschaft kommt den Fachschaftsräten besondere Verantwortung in der politischen Arbeit zu, die sie in sozialen, fachspezifischen, hochschulpolitischen und gesellschaftlichen Belangen realisieren mögen. Ein auf Kooperation ausgerichtetes Verhältnis des AStA zu den Fachschaftsräten beinhaltet sodann eine Anerkennung ihrer (im Unterschied zum AStA) ehrenamtlichen Arbeit und eine Praxis, die nicht destruierend auf die Arbeit der Fachschaften wirkt, sondern umgekehrt der politischen Aktivität förderlich ist. Insofern ist auch die Arbeit der politischen Fachschaftsvernetzung durch die FSRK wieder zu institutionalisieren und entsprechend finanziell zu berücksichtigen.
Wir bitten alle Mitglieder des SP, diese Stellungnahme zur Kenntnis zu nehmen sowie das Präsidium des SP, diese Stellungnahme allen Fachschaftsräten zu verschicken.
Außerdem bitten wir um Aufnahme dieser Stellungnahme als Anhang in das Protokoll der Sitzung vom 15. Juli 2010.

Der Fachschaftsrat Geschichte