Archiv der Kategorie 'Auweter-Kurtz'

Auweter-Kurtz für Merkel

Wie die Union am letzten Sonntag in einer großen konservativen Tageszeitung aus dem Raum Frankfurt am Main mit illustren Gesichtern wie Uschi Glas, Oliver Bierhoff und anderen für Angela Merkel warb, so findet sich darunter auch die gestürzte Uni-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz wieder – standesgemäß mit dem Hinweis „Universitätspräsidentin a.D.“.

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Auweter-Kurtz und Merkel

Hochschulrat meldet sich

Nachdem die Behörde für Wissenschaft und Forschung am Freitag eine Presseerklärung zum Angebot der Vertragsauflösung seitens Senatorin Herlind Gundelach (CDU) abgab, meldet sich nun auch der Hochschulrat zu Wort.

„Der Hochschulrat ist gesetzlich für die Wahl und Abwahl von Präsidenten oder Präsidentinnen verantwortlich.“

Seit die Frage nach einer „Evaluation“ des aktuellen Hochschulgesetzes in die Diskussion kam (inkl. Revitalisierung und Rekonstruktion akad. Selbstverwaltungsgremien), muss ein solcher Opener wie eine verzweifelte Aufforderung klingen, die (gesetzliche) Rolle des Hochschulrates doch endlich einmal zu beachten und die so unabhängigen externen Sachverständigen endlich mal ihren Sachverstand einsetzen zu lassen – wie vor 3 Jahren bei der Wahl Auweter-Kurtz‘…

Pressemitteilung Hochschulrat, 30. Juni 2009

Abendblatt meldet: Moni am Ende

Hier ist der Abendblatt-Artikel mit folgender Überschrift:

Uni-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz ist am Ende

Monika Auweter-Kurtz muss gehen. Die Dekane haben mit 4:1 Stimmen gegen sie entschieden. Die Stadt will eine „anständige“ Trennung.

Pressespiegel Moni & Studiengebühren

1. „Offener“ Brief

In der Auseinandersetzung um die Präsidentin Auweter-Kurtz veröffentlichte ebendiese am vergangenen Dienstag einen „offenen“ Brief an die Mitglieder der Hochschule.
Dass Sie die Studierenden weder als Adressaten nennt noch sie überhaupt erwähnt, untermauert nur die ideologische Auffassung, die Studierenden seien Verbraucher des Dienstleistungsunternehmens Universität.

Hier findet Ihr den Brief vom 23. Juni 2009 zum Download.

Einen Kommentar der taz von Marco Carini zum „offenen“ Brief von Auweter-Kurtz kann man hier lesen: „Ihr Tenor lautet: Ich habe notwendige Reformen so schnell, so entschlossen angepackt, dass leider viele Mitarbeiter nicht mitkamen, überfordert waren“.

2. Watschn für Studiengebühren

Nach einer neuen Umfrage genießen Studiengebühren so wenig Zustimmung wie nie zuvor:
„Im Durchschnitt ist nur rund jeder fünfte Student der Ansicht, dass Studiengebühren die Lehre künftig verbessern werden. “
Quelle: Spiegel Online, 25. Juni 2009