Archiv der Kategorie 'Uni-Gremien'

AS-Sitzung am Donnerstag

Kommenden Donnerstag (15.4.) tagt der Akademische Senat ab 14 Uhr in Raum 221 des ESA-West-Gebäudes. Auf der Tagesordnung stehen u. a. der Bericht über die Verwendung der Studiengebühren und die bauliche Entwicklung der Universität. Seite des AS

Unsere studentischen Vertreter werden auf dieser Sitzung den Akademischen Senat auffordern, sich für den Verbleib der Universität in Eimsbüttel auszusprechen. BAE!

Der Standort der Universität geht uns alle an! Deshalb ist es wichtig, Präsenz zu zeigen und an der AS-Sitzung teilzunehmen. Dazu fordern wir euch hiermit auf. uni bleibt

Bis Donnerstag,
FSR Geschichte

FSR Geschichte zur Stupa-Kandidatur der Liste „Geisteswissenschaften“

Liebe KommilitonInnen,

anbei findet Ihr den „Kleinen Historix Nr. 27″ vom Januar 2010 pünktlich zu den Wahlen zum Studierendenparlament, welcher sich mit der sogenannten Liste „Geisteswissenschaften“ auseinandersetzt.

Zusammenarbeit oder Konkurrenz und Partikularismus – Zur Kandidatur der Liste „Geisteswissenschaften“ bei den Wahlen zum Studierendenparlament 2010

Die Wahlen zum Studierendenparlament finden in der kommenden Woche, 11.1. – 15.1.2010 statt. Gewählt werden kann an verschiedenen Urnen auf dem Campus, so z.B. im Foyer des Philosophenturms.

Sofern noch nicht geschehen: Briefwahl für den Akademischen Senat, das höchste demokratisch gewählte Gremium der Universität, ist noch möglich bis Montag, den 18. Januar 2010 (Eingang: 14 Uhr) oder persönlich durch Einwurf in die in den Wahlunterlagen angegebenen Wahlbriefkästen bzw. direkt beim Wahlamt der Universität.

Die Hymne des Präsidenten

Ich bin der Präsident
Ich mische mich auch ein
Ihr seid alles faule Säcke
Ihr solltet fleißiger sein!

Vollversammlung am 4.11.

Am Mittwoch (4.11.2009) findet um 14 c.t. in Phil 972 die Vollversammlung der Geschichtsstudierenden statt. Themen sind u.a.:
- Unterschriftenkampagne für Gebührenfreiheit
- Bericht und Ausblick zur Arbeit des FSR
- Wahl des FSR

Ergebnisse der Fakultätstratswahlen 2009

Die Wahlen zu den Fakultätsräten im Sommersemester 2009 zeigen eine Verschiebung von den AStA-Listen hin zu den Listen kritischer Fachschaftsaktiver.

In Jura z.B. konnten die kritischen Jurastudierenden annähernd 90% Stimmenzuwachs verzeichnen – der zweite Sitz ist in Sicht.
Erfreulich für die Geisteswissenschaftliche Fakultät: die Liste kritischer Fachschaftsaktiver hat nach einem Jahr den dritten Sitz wieder zurückgeholt. Als Vertreter des Historischen Seminars im Fakultätsrat sind außerdem Frank Golczewski (Stellvertreter Franklin Kopitzsch), Simon Elling (MIttelbau) und Maren Falck (TVP) gewählt worden.

Hier die Ergebnisse der Fakultätsratswahl 2009

Hochschulrat meldet sich

Nachdem die Behörde für Wissenschaft und Forschung am Freitag eine Presseerklärung zum Angebot der Vertragsauflösung seitens Senatorin Herlind Gundelach (CDU) abgab, meldet sich nun auch der Hochschulrat zu Wort.

„Der Hochschulrat ist gesetzlich für die Wahl und Abwahl von Präsidenten oder Präsidentinnen verantwortlich.“

Seit die Frage nach einer „Evaluation“ des aktuellen Hochschulgesetzes in die Diskussion kam (inkl. Revitalisierung und Rekonstruktion akad. Selbstverwaltungsgremien), muss ein solcher Opener wie eine verzweifelte Aufforderung klingen, die (gesetzliche) Rolle des Hochschulrates doch endlich einmal zu beachten und die so unabhängigen externen Sachverständigen endlich mal ihren Sachverstand einsetzen zu lassen – wie vor 3 Jahren bei der Wahl Auweter-Kurtz‘…

Pressemitteilung Hochschulrat, 30. Juni 2009

Pressespiegel Moni & Studiengebühren

1. „Offener“ Brief

In der Auseinandersetzung um die Präsidentin Auweter-Kurtz veröffentlichte ebendiese am vergangenen Dienstag einen „offenen“ Brief an die Mitglieder der Hochschule.
Dass Sie die Studierenden weder als Adressaten nennt noch sie überhaupt erwähnt, untermauert nur die ideologische Auffassung, die Studierenden seien Verbraucher des Dienstleistungsunternehmens Universität.

Hier findet Ihr den Brief vom 23. Juni 2009 zum Download.

Einen Kommentar der taz von Marco Carini zum „offenen“ Brief von Auweter-Kurtz kann man hier lesen: „Ihr Tenor lautet: Ich habe notwendige Reformen so schnell, so entschlossen angepackt, dass leider viele Mitarbeiter nicht mitkamen, überfordert waren“.

2. Watschn für Studiengebühren

Nach einer neuen Umfrage genießen Studiengebühren so wenig Zustimmung wie nie zuvor:
„Im Durchschnitt ist nur rund jeder fünfte Student der Ansicht, dass Studiengebühren die Lehre künftig verbessern werden. “
Quelle: Spiegel Online, 25. Juni 2009

Good News, Everyone!

Gleich zwei neue gute Nachrichten!

Erstens:
Es wird im Rahmen des Bildungsstreiks auch eine spezielle Aktion von Geschichtsstudierenden geben. Sie betrifft die beiden Hörsäle Esa H und Esa K. Schon seit 2006 sollten sie eigentlich nach den während des Nationalsozialimus vertriebenen Wissenschaftlern Prof. Dr. Eduard Heimann und Prof. Dr. Albrecht Mendelssohn Bartholdy benannt werden. Für uns völlig unverständlicherweise wurde die Benennung unter der seit 2006 amtierenden Präsidentin Auweter-Kurtz immer wieder verschleppt. Im Rahmen der Aktionen zum „Tag des zivilen Ungehorsams“ am kommenden Donnerstag soll diese Benennung von studentischer Seite aus provisorisch erfolgen. Der FSR Geschichte unterstützt diese Aktion ausdrücklich und fordert dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Treffen ist am Donnerstag, 18. Juni 2009, 11 Uhr s. t. vor dem Hörsaal Esa J. Die Veranstaltung wird circa 30-60 Minuten dauern. Kommt zahlreich!

Flugblatt zur Hörsaalbenennung

Zweitens:
Neue Zeitungsartikel zur Führungskrise an der Universität Hamburg. Dies sind die ersten Artikel, in denen der Rücktritt Auweters als wahrscheinlich gewertet wird! Es hat sich einiges getan in den letzten Wochen…

Zeit
(„Die Amtszeit von Auweter-Kurtz läuft offenbar aus.“)

und, besonders interessant:

Frankfurter Rundschau
(„Präsidentin kurz vor dem K.O.“)

Auweter angezählt!

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

die verschiedenen Proteste an der Universität gegen die Präsidentin und ihren Führungsstil haben erste Erfolge gezeigt: 120 Professoren hatten bis Dienstag morgen den Aufruf zum Rücktritt der Präsidentin unterschrieben! Diese hielt es für nötig, auf der Website der Uni Hamburg ein kleines Statement dazu zu veröffentlichen, das allerdings keine neuen Impulse in die Debatte bringt. In einer kleinen Umfrage des Hamburger Abendblattes auf seiner Internetseite, kann man zu dem Thema an einem Internet-Poll teilnehmen. Bis eben haben dies 1442 Menschen getan, wobei 89% für den Rücktritt votieren. Daran beteiligen könnt ihr euch hier.

Außerdem wollen wir euch noch eine kleine Liste von weiteren Artikel zu dem gesamten Themenkomplex zur Verfügung stellen (alle vom 10. Juni):

TAZ

MOPO

WELT

Eine sehr gute Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse, sozusagen der Spitze des Eisbergs, findet sich in einem Artikel („S. O. S. vom Geisterschiff“) von Spiegel online (auf Seite 2).

Protest gegen die Universitätspräsidentin und ihren Führungsstil

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

in den letzten Tagen haben sich die Ereignisse an der Universtität überschlagen. Wir wollen euch kurz eine Zusammenfassung liefern und dann Links zu mehreren Presseberichten bereit stellen, damit ihr weiterhin auf dem neuesten Stand bleiben könnt!

Das Präsidium der Universität (Präsidentin + Vizepräsidenten) hat sich vor kurzer Zeit geweigert, den einstimmig von der Fakultät für Geisteswissenschaften gewählten Dekan Prof. Gutmann (Theologie) zu bestätigen. Dank der Drägerschen Hochschulreformen ist der Dekan aber auf deren Zustimmung angewiesen und muss vom Präsidium bestätigt werden. Dies wird laut klarer Aussage der Präsidentin nicht geschehen. Gleichzeitig wurde seitens des Präsidiums erklärt, dass die Fakultät für Geisteswissenschaften innerhalb kürzester Zeit weitere 1,4 Millionen Euro einsparen solle.
Als Reaktion auf die Weigerung, den gewählten Dekan zu bestätigen, sind mehrere professorale Mitglieder des Akademischen Senats (AS) samt ihrer Stellvertreter zurückgetreten. Es handelt sich um die komplette Liste „Eule der Minerva“ (eine von zwei professoralen Listen im AS), die damit gegen die Entscheidung protestieren will.
Kurz darauf ist ein offener Brief dreier ehemaliger Vizepräsidenten unserer Universität abgeschickt worden, der die Fraktionen in der Bürgerschaft auffordert, gegen die Elbverlagerung der Universität zu votieren und die demokratischen Strukturen an der Universtität zu restituieren.
Ebenfalls in den letzten zwei Tagen wurde ein offener Brief dreier Professoren an alle Professoren der Universität Hamburg verschickt, der als Folge der zerstörten Gesprächskultur an unserer Uni und insbesondere wegen der jüngsten Ereignisse den Rücktritt der Präsidentin Prof. Dr.-Ing. habil. Auweter-Kurz fordert. Die Professoren werden darin aufgefodert, für diese Position zu unterschreiben, um den AS zu einem Misstrauensvotum gegen die Präsidentin zu bewegen.

Diese Ereignisse wurden auch in der Presse beachtet. Eine kleine Auswahl an Artikeln:

Die Welt, 28. Mai:
http://www.welt.de/die-welt/article3817221/Ehemalige-Uni-Vizepraesidenten-beziehen-Stellung-gegen-Praesidium.html

Hamburger Abendblatt, 28. Mai:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1030974/Auweter-Kurtz-Reformkurs-provoziert-Widerstaende.html

ebenfalls aus dem HA ein Interview mit Wissenschaftsenatorin Dr. Gundelach zu demselben Thema:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1030975/Wissenschaftssenatorin-Gundelach-Wenn-noetig-werde-ich-eingreifen.html

MOPO, 28. Mai:
http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090528/hamburg/politik/raketen_moni_vor_dem_abschuss.html

NDR, 27. Mai
http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/unipraesidentin100.html

Schon gestern (27. Mai) fand sich angeblich ein Bericht in der BILD Hamburg über die Initiative der drei Professoren zum Rücktritt Auweters. Leider befindet sich dieser nicht online.

Auch die taz hatte im Vorfeld bereits über die Ereignisse berichtet. Leider sind die Artikel ebenfalls nicht online. Ihr könnt sie aber am Schwarzen Brett neben dem FSR-Büro (Phil 957) im 9. Stock angepinnt finden.